RÜCKBLICKE  2017

|>  24.09. Gemeinde- und Erntedank-Fest  |>  04. - 08.09. Segelfreizeit für Kinder und Jugendliche |>  07.05. - Konfirmation |>  21.05. - Goldene Konfirmation |> 21.05. - Diamantene Konfirmation |>  27.04. - Stolperstein-Verlegung


Gemeinde- und Erntedank-Fest

der Markus- und Thomasgemeinde

am 24. September 2017

 

Am 24. September feierten die Thomas- und die Markusgemeinde zusammen ihr Erntedank- und Gemeindefest.

 

Beide Gemeindepfarrerinnen, Ruth Nakatenus und Esther Philipps, leiteten durch den Gottesdienst. Die Kindertagesstätte (KiTa)  Deichlerweg gestaltete mit ihren Kindern und Erzieherinnen liebevoll und kreativ die Geschichte von der Maus „Frederick“ (Leo Lionni, 1967):

 

Die Feldmaus Frederick lebt mit ihrer Familie in einer alten Steinmauer auf einem verlassenen Bauernhof. Alle sammeln Vorräte für den nahenden Winter, nur Frederick sitzt scheinbar untätig herum. Auf die Fragen seiner Familie, warum er nicht mithelfe, antwortet er, dass er für kalte, graue und lange Wintertage Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammele. Als der Winter kommt, leben die Feldmäuse von den gesammelten Vorräten. Der Winter ist jedoch lang, und die Vorräte gehen allmählich zur Neige. Jetzt wird Frederick nach seinen Vorräten gefragt – und er teilt mit seiner Familie die gesammelten Sonnenstrahlen, um sie zu wärmen, die Farben, um den Winter weniger grau und trist sein zu lassen, und die Worte in Form eines Gedichtes (Quelle:  https://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_(Buch)).

Das Kochteam hatte ein gar köstliches Essen vorbereitet: als Vorspeise verschiedene Dips zu verschiedenen Sorten Brot, eine Suppe, Fleisch und Bayrisch Kraut. Die ca. 160 Gemeindeglieder, die während des Mittagessens reichlich Sonnenstrahlen sammeln konnten, waren danach denn auch sowohl des Bauches als auch des Lobes voll.

Ein anschließendes Kaffeetrinken ließ fast keine sinnlichen Wünsche mehr offen: dank zahlreicher Kuchenspenden konnten wir ein reichhaltiges und hochwertiges Bufett aufbauen, von dessen Farben und süßen Gerüchen jeder und jede noch lange zehren wird.

 

Allen Mitwirkenden, Helfer*innen und Kuchenspender*innen aus beiden Gemeinden ein herzliches Dankeschön! Vor den grauen und kalten langen Wintertagen ist nun keinem mehr bange.

Text + Fotos:  Klaus Martin Weber


Segelfreizeit für Kinder und Jugendliche

04. - 09. September 2017

 

Wenn Engel reisen …..

 

30 Kinder und Jugendliche machten sich mit 17 Skipper- und Betreuer/-innen in der ersten Septemberwoche mit einem Reisebus auf den Weg nach Konstanz. Dort warteten 6 Segelyachten auf ihre jeweiligen Mannschaften. Entgegen aller Voraussagen herrschte schon am ersten Tag gutes Wetter und anders als in den letzten Jahren, war dazu noch reichlich Wind zum Segeln vorhanden. Auch zum Schwimmen war es im Bodensee noch nicht zu kalt – wenn auch ein wenig frisch. Abends erreichten die Boote den Hafen Wallhausen, wo es traditionell leckere Crèpes gab, und alle ihr Glück versuchen konnten, den Teig einigermaßen gleichmäßig auf die Platten zu verteilen.

 

Am zweiten Tag erreichten die Segelyachten bei gutem Wind den Hafen Güttingen in der Schweiz. Der Hafen ist klein und überschaubar, also sehr gut für unsere Gruppe geeignet. Wer sich für Geschichte interessiert, kann dort im Wasser noch Reste ehemaliger Pfahlbauten entdecken – heute beliebte Aussichtsplätze für Kormorane. Alle stärkten sich mit Maultaschen in verschiedenen Variationen.

 

Am Mittwoch ging es wieder zurück in den Überlinger See. Ziel war der Hafen in Sipplingen. Der Wind war teilweise heftig und die Skipper/-innen hatten alle Hände voll zu tun, die Boote nicht zu schnell werden zu lassen. Im Hafen in Sipplingen lagen die Yachten dann weit verstreut über das ganze Hafengelände, und so war es ganz praktisch, dass an diesem Abend auf jedem Boot selbst gekocht wurde.

 

Am Donnerstagmorgen fuhren wir mit dem Zug nach Überlingen, um dort die Goldbach-Stollen zu besichtigen. Der kilometerlange Gang durch die teils dunklen, teils beleuchteten Gänge hatte etwas Abenteuerliches und die Geschichte der Entstehung der Stollen, die während des 2. Weltkriegs von KZ-Häftlingen unter unmenschlichen Bedingungen gegraben wurden, machte alle ziemlich nachdenklich. 

 

 

Danach folgte der Rückweg zu Fuß nach Sipplingen. Weiter ging es mit dem Boot nach Meersburg zum wunderschönen Hafen an der Haltnau, wo uns Hafenmeister Jacques wie immer hilfsbereit zur Seite stand. Das Wetter blieb auch an diesem Tag schön, der Sonnenuntergang war gigantisch. Beim Kochteam herrschte geschäftiges Treiben. Ganze Felchen wurden zum Grillen vorbereitet. Für alle, die ihren Fisch lieber ohne Kopf und Schwanz auf dem Teller mögen, gab es Felchenfilets. Wer gar keinen Fisch mochte, wurde auch mit Würstchen, Kartoffeln, Mais und Salat satt.
Die Badestellen am Kai luden zum Schwimmen ein, sofern man sich überwinden konnte, ins doch ziemlich kalte Wasser zu steigen.
Eine Nachtwanderung durch die Weinberge gehörte wie immer zum Programm und viele schlossen sich der Gruppe an.

 

Am Freitag blieb nur noch die Überfahrt nach Konstanz und das Großreinemachen.
Mit dem Bus ging es Richtung Pforzheim. In Konstanz-Wallhausen machten wir noch einmal Halt und  ließen uns im „Ufer39“ ein leckeres Mittagessen schmecken.

 

Bei der Ankunft an der Thomaskirche konnte man bei allen die Begeisterung über diese fünf Tage am „Schwäbischen Meer“ sehen und hören. Besonders laut waren die Stimmen, die für eine Wiederholung dieser Segelfreizeit im nächsten Jahr plädierten.

 


07. MAI 2017

GOTTES »JA« ZU UNS GILT!

Das haben wir gefeiert.

Leider mussten wir aus rechtlichen Gründen das Foto der Konfirmandinnen und Konfirmanden von der Homepage nehmen.

Ihre selbstformulierten Glaubens-Aussagen bleiben nachlesbar:

  • Ich glaube daran, dass Gott immer auf mich achtgibt und immer auf mich aufpasst und mich auf meinem Lebensweg begleiten wird.
  • Ich glaube, dass ich trotz aller Sünden und Fehler, die ich mache, von Gott geliebt, beschützt und geschätzt werde.
  • Ich glaube, dass Gott mich mein Leben lang begleiten wird.
  • Ich glaube, dass Gott der Beschützer und Schöpfer von allem und jedem ist.
  • Ich glaube an die heilige christliche Kirche, sie wird mich mit offenen Armen empfangen, niemanden abweisen, jedem helfen und jedem Glauben schenken.
  • Ich glaube an Gott, dass er mich beschützt.
  • Ich glaube an Gott und ich hoffe, dass er mich nicht alleine lässt.
  • Ich glaube, dass die Kirche, Gott und der Heilige Geist mich mit allem verbinden und mir meine Sünden vergeben.
  • Ich glaube an Gott, dass er immer für mich da ist und mich mein Leben lang beschützt.
  • Ich glaube, dass Gott mich beschützt und dass er immer für mich da ist, wenn ich Hilfe brauche.
  • Ich glaube daran, dass mich Gott immer auf den richtigen Weg hinweisen wird.
  • Ich glaube, dass Gott mich ein Leben lang beschützen wird.
  • Ich glaube daran, dass Gott immer auf mich aufpassen wird und dass er mich nicht alleine lassen wird.
  • Ich glaube, dass es Gott gibt, er alle unsere Sorgen kennt und er alles sieht
  • Ich glaube, dass, wenn ich auf Gott vertraue, ich nicht alles hinterfragen muss, sondern einfach darauf warten sollte, was er mit mir vorhat.
  • Ich glaube an Gott und dass ich ihm immer vertrauen kann.
  • Ich glaube, dass Gott immer bei mir ist und mir immer zuhört, wenn ich ein Problem habe, und mich vor allem Bösen beschützt.
  • Ich glaube, dass Gott mich mein ganzes Leben begleiten wird und mir Kraft, Mut und Sicherheit gibt.

21. MAI 2017

GOTTES »JA« ZU UNS GILT auch nach 50 Jahren noch!

Es tut gut, sich daran zu erinnern, es ist schön, das gemeinsam zu feiern.

Foto: Fotostudio Bambach
Foto: Fotostudio Bambach

21. MAI 2017

GOTTES »JA« ZU UNS GILT!

Grund zum Feiern, Grund zur Freude, Grund zur Hoffnung, dass das an jedem neuen Morgen so sein wird.


Foto: Fotostudio Bambach
Foto: Fotostudio Bambach

27. APRIL 2017

Foto: Hans Mann
Foto: Hans Mann

KONTAKT

                         

Hans Mann

Initiative Stolpersteine Pforzheim

in Trägerschaft der

"Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim"

 

Tel.: (07231) 62 440

Nachricht senden

 

www.stolpersteine-pforzheim.de

Donnerstag den 27.04.2017 wurde der STOLPERTEINS 221

für

 Herrn Manfred Aschner

 

in der Wilferdinger Str. 9 verlegt.

 

 

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Stolperstein 221

Wilferdinger Str. 9

Pate: Evang. Thomasgemeinde

 

für Manfred Aschner,

geboren am 14. Juni 1930 in Meissen, Jude

 

Er wohnt mit seinen Eltern ab 1933 in Pforzheim, die Familie flieht 1938 nach Amsterdam. Im September 1943 werden alle ins Lager Westerbork/NL deportiert. Von dort 1944 nach Bergen-Belsen. Im April 1945 wird das Lager geräumt und die Insassen in Züge ver- frachtet, die später dann zu den „verlorenen Züge“ werden, da sie nirgendwo ankommen. M. Aschners Zug wird bei Tröbitz befreit, und mit Hilfe des Roten Kreuzes kann er nach Holland übersiedeln. 1949, nach seinem Schulabschluß, siedelt er in die USA über, wird ameri-kanischer Staatsbürger und ändert seinen Namen in Fred Ashner.

Im Jahr 1952 kommt er als Soldat nach Heidelberg. Während seiner Zeit in Heidelberg besucht er für einen Tag auch Pforzheim. Im September 2013 lädt die "Initiative Stolpersteine Pforzheim" Herrn Aschner zur Verlegung der Stolpersteine für seine Eltern ein. Er ist für drei Tage in Pforzheim.

 

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Stolperstein 133

Wilferdinger Str. 9            

Pate: Evang. Thomasgemeinde

 

für Hedwig Aschner, geb. Guttmann,

geb. 08.02.1904 in Wriezen, Jüdin

 

1938 Flucht nach Holland, September 1943 deportiert ins Lager   Westerbork/NL, von dort im Frühjahr 1944 nach Bergen-Belsen.

 

Dem Lager entkommen in einem der „verlorenen Züge“.

 

Gestorben am 01. 04.1945 in Tröbitz. Beerdigt in Schilda.

 

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Stolperstein 134

Wilferdinger Str. 9

Pate: Evang. Markusgemeinde und Eutingen

 

für Kurt Aschner,

geb. 19.04.1896 in Meißen/Preußen, Jude

 

1938 Flucht nach Holland, September 1943 deportiert ins Lager   Westerbork/NL, von dort nach Bergen-Belsen.

Dort gestorben am 29.01.1945.