RÜCKBLICKE  2018

|>  Gemeinsames Gemeindefest an Erntedank  |>  Segelfreizeit 2018  |>  21./22.04.2018 Konfirmation in der Nordstadt  |>  Gründung: Rat der Religionen Pforzheim |>  "Lange Nacht der Kirchen" in der Thomaskirche |>  20 Jahre Chorleiterin an der Thomaskirche


Erntedank-Gottesdienst am 30.09. 2018

Foto: privat
Foto: privat

 

 

 

Am diesjährigen Erntedank-Sonntag gab es wieder ein gemeinsames Gemeindefest der beiden Nordstadt-gemeinden.

Die drei Nordstadt-KiTas beteiligten sich an der Gestaltung des Gottesdienstes

und viele helfende Hände haben es ermöglicht,

dass auch 2018 ein schönes Fest gefeiert werden konnte.

Foto: privat
Foto: privat

 

GOTT STREUT SEINEN SEGEN AUS ...

 

das wünschen wir uns auch weiterhin

... auf unseren Feldern

... in unseren Herzen

... in unseren Beziehungen

und in unseren Bemühungen,

Leben und Gemeinschaft zu gestalten.


Segelfreizeit 2018

Foto: privat
Foto: privat

Sonne satt – Wind matt!

So könnte man die Segelfreizeit Anfang September auf dem Bodensee beschreiben. 30 Kinder und Jugendliche mit 17 Skippern, Betreuerinnen und Betreuern erlebten wunderschöne Tage auf dem „Schwäbischen Meer“. Der niedrige Wasserstand des Sees hatte sich in den letzten Tagen durch Regenfälle in den Bergen deutlich verbessert.

 

Von Konstanz ging die Fahrt in den Überlinger See nach Wallhausen, wo wir – wie immer – perfekte Bedingungen für einen Aufenthalt im Hafen vorfanden. Die Landcrew hatte schon alles vorbereitet, und die „Pfannkuchen-Schlacht“ konnte starten.

 

Am nächsten Tag folgte eine lange Strecke bis nach Horn in der Schweiz. Der Wind war leider ein ziemlich unzuverlässiger Begleiter, und so mussten die sechs Segelyachten auf die Hilfe ihres Motors zurückgreifen. Trotz der langen Strecke blieb aber noch genug Zeit, um in der Arboner Bucht ausgiebig zu baden. In Horn wurden uns von Hafenmeisterin Conny am „Kopfsteg“ Liegeplätze zugeteilt, und beim Abendessen ließen sich alle rund zehn Kilo Maultaschen mit Salat gut schmecken.

 

Foto: privat
Foto: privat

Am Mittwoch überquerten die Segelboote den Bodensee und steuerten nach Langenargen. Diesen Hafen hatten wir nach einigen Jahren wieder in die Programmplanung aufgenommen – und es war ein Glücksgriff. Eine malerische Landschaft, bequeme Liegeplätze für alle sechs Boote nebeneinander und freundliche Hafenmeister machten das Anlegen in Langenargen perfekt. Auf den Booten wurde an diesem Tag von jeder Mannschaft selbst gekocht und es roch überall sehr lecker.

 

Am Donnerstag kam nach anfänglicher Flaute am Nachmittag doch noch Wind auf, und so konnten die Boote Segel setzen und Richtung Meersburg fahren. In der Haltnau hatte Hafenmeister Jacques keine Mühe, alle Boote im relativ kleinen Hafen unterzubringen. Bei den Vorbereitungen zum Grillabend halfen die Kinder und Jugendlichen kräftig mit und neben Kartoffeln und Würstchen waren die Felchen aus dem Bodensee beim Essen sehr begehrt.

 

Dann kam am Freitag schon die Überfahrt nach Konstanz, wo unser Vercharterer Peter Gruber sich freute, Boote und Besatzungen alle heil wieder im Hafen zu haben. Auf der Heimfahrt machte der Reisebus noch Halt im Strandbad Wallhausen zu einem gemeinsamen Abschlussessen.

Viel zu schnell war die Zeit vorbei, aber für alle steht fest: Wir werden uns im nächsten Jahr am Bodensee wiedersehen!

 


21./22. April 2018

Konfirmation in der Nordstadt

Foto: Fotostudio Bambach
Foto: Fotostudio Bambach
Foto: Fotostudio Bambach
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Rat der Religionen in Pforzheim gegründet

08. Mai 2018

Foto: Mirzeta Haug
Foto: Mirzeta Haug
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Presse-Mitteilung
18-05-08 Rat der Religionen in Pforzheim
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"Lange Nacht der Kirchen" in der Thomaskirche

Die Thomasgemeinde nahm in diesem Jahr mit dem Thema " Bergpredigt trifft Aikido" an der "Langen Nacht der Kirchen" teil.

 

In der schön geschmückten Kirche lauschten insgesamt ca. 50 Besucherinnen und Besucher dem Vortrag und der Musik und bestaunten die "friedliche Kampfkunst".

 

Eröffnet wurde der Abend stimmungsvoll durch den von einem Didgeridoo begleiteten Thomaschor und dem Taizé-Lied "Da pacem cordium".

 

Der Vortrag setzte die Kampfkunst Aikido sehr anschaulich in Beziehung zu Aussagen der Bergpredigt, wie zum Beispiel der Nächstenliebe.

 

Die Achtsamkeit sich selbst und seinem "Nächsten" gegenüber, sich immer wieder damit zu beschäftigen seinem Gegenüber und sich selbst nicht zu schaden und dies nicht nur körperlich.

 

Daran zu arbeiten, sich in dieser Hinsicht zu vervollkommnen, ist etwas, was Christsein und Aikido gemeinsam ist.

 

So sagte O-Sensei Ueshiba, der große Lehrer des modernen Aikido: "Ich lehre euch keine Kampfkunst, ich lehre euch Gewaltlosigkeit".

Während des Vortrags zeigten Aikidoka des Judo-Club-Pforzheim eindrucksvoll und versiert ihre Künste. Der Vortrag wurde immer wieder durch Musikeinlagen aufgelockert.

 

So waren ein Duett von Didgeridoo und Tenorflöte und ein Zwischenspiel auf dem Flügel zu hören. Gemeinde und Chor stimmten zusammen Friedenslieder an und beendeten mit dem im mehrfachen Kanon gesungenen raumfüllenden "Donna nobis pacem" die Vorführung.

 

Da wir wundervolles Wetter hatten, haben wir keinen großen Ansturm erwartet und waren dann eher überrascht, dass um 18 Uhr ca. 35 Gäste kamen.

 

In der zweiten Runde war es dann doch ein kleiner Kreis von ca. 15 Gästen, die wir kurzentschlossen in den Chor integriert haben, was eine fast schon familiäre Stimmung aufkommen ließ.

 

Allen Mitwirkenden (Aikidoka, Chor, Instrumentalisten) hat es großen Spaß gemacht und durch das gemeinsame Unternehmen entstand eine schöne Verbundenheit, die in einem anschließenden gemeinsamen Maultaschenessen ihren Ausklang fand.

 Ute Schäfer


Ein Grund zum Feiern:

20 Jahre Chorleiterin an der Thomaskirche

1996 sang ich zum 1. Mal Heiligabend in der Thomaskirche zu Pforzheim in einem Spontanchor.

 

Zuvor habe ich als Sängerin, Chorsängerin in Wuppertal, Aachen, St. Gallen, Luxemburg unter der Leitung von vielen sehr guten Kirchenmusikern musiziert.

 

Ich erkannte in dem Spontanchor 1996, wie herzlich und gerne die Sänger/innen  diesen Heiligabend die Lieder und die kleine Kantate vortrugen. Die damalige Chorleiterin, Susanne Widder, wechselte ihren Wohnsitz. Es gab keine Nachfolgerin. In der Schweiz hatte ich schon einmal eine Chorleiterausbildung angefangen. So beschlossen Herrn Dörzbacher und ich, diesen Spontanchor in Form eines Singkreises aufleben zu lassen. Zuerst probten wir alle zwei Wochen, aber ziemlich schnell waren alle so eifrig dabei, dass wir jeden Montagabend probten.

In unserer „Hochzeit„ hatten wir jeden Monat einen Gottesdienst mitzugestalten. Unser Repertoire besteht aus alten und neuen Gesängen. Wir singen gerne mit Solisten, mit Instrumenten, aber am liebsten a capella. Dort kommt der 4-stimmige Gesang erst richtig zur Geltung. In der Thomaskirche durften wir auch schon feststellen, dass unser Gesang gut mit Tanz harmonierte.

 

Einige der Chormitglieder singen nur nach Gehör, was ich großartig finde. Dabei unterstützt mich Hanne Gerhard, indem sie mit einem speziellen Noten-Programm, die Noten hörbar macht und diese dann an die Sänger/innen per Mail verschickt, oder auf eine CD brennt. Mit den Jahren entstand noch eine Stütze, nämlich Ute Schäfer. Sie vertritt mich, in Proben oder aber auch in Gottesdiensten, wenn sich mein Beruf, nicht mit Dirigieren vereinbaren lässt.

 

Nach meiner Chorleiterausbildung 2004, unter der Leitung von Kord Michaelis und Bärbel Tschochochei, wuchs der Singkreis zum Thomaschor an.  Ab diesem Zeitpunkt sangen wir in vielen Kirchen in Pforzheim, für Gottesdienste oder zur Unterstützung für Konzerte in anderen Chören.

 

Bei einem Ausflug in die Schweiz, durften wir in der St. Mangenkirche zu  St. Gallen einen Samstagabend-Gottesdienst musikalisch untermalen. In Luxemburg-Stadt zogen wir von einer Kirche zur anderen, um dort die Kirchen mit Liedern zu füllen.

 

Jede einzelne Sängerin, jeder einzelne Sänger ergibt zusammen ein singendes Erlebnis, voller Freude an Gesang.

Mir geht es so, dass ich in der Kirchenmusik Gottes Nähe spüren kann. Ich versuche das den Mitgliedern des Thomaschores zu übermitteln. Mein Gefühl sagt mir, dass es den Sängerinnen und Sängern ähnlich geht, denn sonst könnten diese den Gesang nicht, mit einer Herzlichkeit und Liebe, soooo wunderschön vortragen.

Ich danke ALLEN für dieses Geschenk!!!!

Elke Schwerdt-Kriener

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Im Gottesdienst mit  Neujahrs-Empfang am 01. Januar 2018 hat die Thomasgemeinde

das Chor- und Chorleiterinnen-Jubiläum  gefeiert.

Für uns ist es ein großer Reichtum, immer wieder durch die Auftritte dieser Herzblut-Sängerinnen und -Sänger

beschenkt zu werden.

Ein herzliches DANKESCHÖN Euch allen!